‘Fool me once, shame on you; fool me twice, shame on me’

Seehofer would have had

“Seehofer hätte Grenzen bei Flüchtlingskrise geschlossen”, titelt T-Online.
Hätte.

“Ein Kontrollverlust würde mit mir nicht mehr stattfinden, so wie es 2015 war”, sagte Seehofer am Donnerstag in einem Interview mit der “Abendschau” des Bayerischen Rundfunks. 

Findet in der Form seitdem ja auch nicht mehr statt. Seitdem kommen jeden Tag über die ungesicherten Grenzen zahllose illegale Migranten und versickern irgendwie so.

Die Show mit Viktor Orbán neulich in Seeon. n-tv ließen dazu in der Berichterstattung ganz am Rande diesen Satz fallen:

Wenn die Wahlen in Italien und Ungarn vorüber sind, werde man auch wieder über die Verteilung von Flüchtlingen reden können, war aus der Führungsetage der CSU zu hören.  

“… und in Bayern” möchte man hinzufügen.

Fool me once, shame on you; fool me twice, shame on me.

Es reicht

Am 17.2.2018 wird um 15 Uhr eine Demonstration vom Halleschen Tor in Berlin-Kreuzberg bis nach Berlin-Mitte vors Kanzleramt führen. Sie ist angelegt als Protest gegen die Welle brutaler Gewalt gegen Frauen im öffentlichen Raum, die als unmittelbare Folge der unkontrollierten Einwanderung von Millionen zumeist muslimischer Männer, angesehen wird. De facto ist es ein Protest gegen den allgemeinen Status Quo, von dem die Migrationspolitik ein wesentlicher Teil ist.

Berlin ist eine linksrotgrünversiffte Stadt, wie man so schön sagt. Berlin ist die Hochburg dieses ganzen Wahnsinns. Ohne das gesellschaftliche Klima in der Hauptstadt wäre das alles gar nicht möglich. Es ist vollkommen klar, dass bei dieser ersten Demonstration vors Kanzleramt Mann und Maus von der Gegenseite mobilisiert werden, um den Protest gegen Merkels Politik lautstark niederzutröten, zu pfeifen und zu schreien. Das fällt ihnen leicht. Kreischen, stampfen, schreien, auch schlagen können sie gut. Ich erwarte nichts anderes.

Seit 14 Jahren lebe ich nun in Berlin. Ich bin eine Großstadtpflanze und mag Menschen, aber es wurde mir auch klar: Berlins Bevölkerungszusammensetzung und politische Ausrichtung der Leute hier ist das Ergebnis der über Jahrzehnte währenden Propaganda aller beteiligten Mächte. Die politischen Ereignisse haben den Zuzug bestimmter Gruppen bestimmt und sogar moderiert. Seit Kriegsende wurden die Berliner instrumentalisiert. Vielleicht hat sogar der Umzug der Hauptstadt vom bescheidenen, vernünftigen Bonn nach Berlin diesem einst prosperierenden Land vollends das Genick gebrochen, denn in diesem von Ideologien übersättigten Klima kann Realitätsverlust gedeihen.

Alles das ist der Grund, warum ich demonstrieren gehen werde.
Ich protestiere nicht nur gegen deutsche Politik und deutsche Politiker, sondern ich stelle mich gegen den Teil der Bevölkerung, auf den Merkel, Schulz und Nahles sich berufen – und der in Berlin besonders groß ist. Ich erwarte 6000 Gegendemonstranten mindestens, bezahlte und überzeugte, laut und sehr aggressiv, entlang der ganzen Strecke. Sie müssen nicht anreisen, sie sind sowieso schon hier. Sie leben gut in ihrem Wahn. Seit 60 Jahren haben sie keine Rechnung selbst bezahlt – weder in Ostberlin noch in Westberlin. Es ist der Rest der Republik, der unter ihrem Gesinnungsterror und dem daraus abgeleiteten politischen Handeln leidet. Aus diesem Nest speisen sich auch alle anderen Zellen für “alternative Gesellschaftsentwürfe” bundesweit. Ganz Deutschland leidet unter der Linksrotgrünversifftheit, die sich hier breit gemacht hat und inzwischen die gesamte Politik der Bundesrepublik bestimmt.

In Berlin, und damit auch im Regierungssitz Deutschlands, ist kluge Verantwortung für andere, Selbstverantwortung, Weitsicht und Vernunft unbekannt – alles Dinge, die jeder Mensch, jede Familie braucht, um im Leben wirklich gut über die Runden zu kommen. Berlin ist pleite. Das Geld für den Lebensunterhalt verdienen seit jeher immer noch die Eltern. Kurz: Erwachsenes Verhalten ist hier unbekannt. Berlin ist ein Kindergarten, eine Brutstätte weltfremder Ideen und Ideologien – in guten Zeiten “Kreativität” genannt. Kreativität ist gut, wenn sie einen Rahmen hat. Claudia Roth ist heute Vizepräsidentin des 19. Deutschen Bundestages. In diesem Kindergarten haben sich Eltern und Erzieher vor langer Zeit zum Kaffeetrinken oder Geld verdienen zurückgezogen. Die wenigen verbliebenen Aufsichtspersonen beugen sich ohnmächtig der Überzahl und verbrämen ‘Laisser faire’ zur Methode. Ohne Aufsicht und Grenzen, genährt durch stete Injektionen von “progressiven Ideen”, von grenzenloser Freiheit und nicht zuletzt und selbstverständlich befeuert von einer Menge Drogen, hat sich die Bande längst zu Terroristen entwickelt, denen man mit normalen erzieherischen Mitteln nicht mehr beikommt. Helmut Schmidt sagte zum Thema Kindererziehung alles, was man wissen muss: “Mit Terroristen verhandelt man nicht.”

Letztendlich sind wir die konftliktscheuen Erzieher, die bisher keine Lust hatten, uns mit dem Kreischen, Drohen und Zappeln abzugeben. Wir haben weiter Kaffee getrunken oder waren lange arbeiten. Und alle sehen, es ist schwer, dem Wahnsinn effektiv beizukommen, denn Berlin ist ihr Terrain; hier sind sie viele und sie hatten alle Zeit, sich in Ruhe zu etablieren. Jetzt ist es soweit: Wer zur Arbeit geht, an die Zukunft seiner Kinder denkt und seine Rechnungen selbst bezahlt, wird als Rechtsradikaler verschrien, wer den Mund aufmacht, bekommt Farbbeutel ans Haus oder gleich Schläge, wer die Wahrheit spricht, dessen Auto brennt am nächsten Tag. Die verantwortungsvolle Mutter in mir sagt: Es ist genug! Die Situation ist unglaublich weit gediehen, weil die Mehrheit der Bürger den Konflikt gescheut hat. Ihn weiter zu scheuen, wird in noch größeres Verderben für alle führen.

Wir, das Volk, haben in unserer Funktion, die uns formal nicht nur zusteht, sondern die auch zu unseren Pflichten gehört, nämlich verantwortungsvoll die Geschicke des Landes zu bestimmen, versagt. Die Einen waren zu bequem, die Zweiten mit sich beschäftigt, die Dritten zu verwirrt, die Vierten schlugen sich verständnisvoll auf die Seite der “fortschrittlichen Jugend”. Der Anteil der Menschen, der genug Kapazitäten, genug Kraft, genug Wissen und Verstand, und genug Mut hat, ist nicht die Mehrheit – und das war auch noch nie so.

Jetzt rufe ich euch, die ihr übrig habt, euch der Sache wieder anzunehmen und nach Berlin zu kommen. In einer Demokratie sind die Herrschaftsmittel des Volkes: frei reden, frei wählen und friedlich demonstrieren. Der Wählerwille wird aktuell zur Stunde ignoriert: Eine große Koalition mit Merkel an der Spitze und Schulz als Vize hat niemand gewollt. CDU und SPD haben die Wahl verloren und krallen sich dennoch an der Macht fest.
Solche Dreistheit ist in der Bundesrepublik ungesehen. Obendrein fahren sie weiter den vom Volk ungewollten Kurs.
Die freie Rede wird zunehmend beschnitten, die persönliche Wahrheit auszusprechen, wurde ausgerechnet vom Justizminister zur Straftat erklärt. Wenn die Minderheit der vernünftigen Menschen in Deutschland in dieser ernsten Situation, aus welchem Grund auch immer, ihrer Erzieher- und Herrschaftsrolle nicht gerecht wird, werden diese wild gewordenen Kinder, die hier Herrschaften spielen, sich zu echten Tyrannen auswachsen.

Es reicht!

Diesen Text schrieb eine Berliner Freundin.

Armenian Women
Armenierinnen. Foto: The Female Soldier

“Sie halten uns für dumm, unbezahlt für Fremde zu arbeiten”

Ein bis zum letzten Wort lesenswerter Insider-Bericht einer realistisch (gewordenen)  Flüchtlingshelferin:

“Immer wieder stieß ich auf Verhaltensweisen die mich befremdeten oder ärgerten, wie massive Unpünktlichkeit, Mißachtung unserer Bemühungen, unverschämte Forderungen. Ich konnte mich des Eindrucks nicht erwehren, daß ich eher wie Personal als wie ein willkommener Helfer behandelt wurde. Wir diskutierten das im Helferkreis und entschuldigten es mit anderen Sitten, anderweitigen Belastungen, Traumatisierung, usw.

Irgendwann wurde uns klar, daß die Frauen dachten, das wäre unser Job. Also machten wir klar, daß wir das Projekt freiwillig in unserer Freizeit machen. Das änderte nichts an der mangelnden Wertschätzung. Viele verstanden einfach nicht warum wir das tun, inzwischen denke ich, sie halten uns für dumm unbezahlt für Fremde zu arbeiten.

(…)

In den letzten Jahren hat sich eine ganze Industrie rund um die Flüchtlinge etabliert, die bei einem Schwenk in der Migrationspolitik ihre Felle davonschwimmen sieht. Da gibt es reihenweise Helfer, die sich professionalisiert haben und inzwischen von Caritas und Diakonie regulär bezahlt werden. Heimbetreiber und Besitzer von heruntergekommenen Hostels und Pensionen verdienen sich gerade eine goldene Nase bei Tagessätzen von 15-25€/p.P.. Schwarzmakler fordern horrende Preise für die Vermittlung von Sozialwohnungen. In den Heimen gibt es außerdem Jobs für Sozialarbeiter, Pädagogen und Security.

(…)

All deren Existenzen hängen vom weiteren Migrantenzustrom ab. Da wundert es nicht mit welch verbissenem Eifer Kritiker geschmäht und mundtot gemacht werden. ”

Der ganze Bericht auf: Arbeitsgruppe Flucht und Menschenrechte.

“Flächenbrand” in Cottbus – und Schuld ist die AfD?!

Ein erneuter (dritter) Vorfall mit Syrern im Blechen-Carré in Cottbus:

“Ein hinlänglich bekannter 20 Jahre alter Syrer bedrängte im Beisein eines ebenfalls polizeilich bekannten 17-jährigen Landsmannes einen 25-jährigen Einkaufenden und seine beiden Begleiterinnen. Dabei bedrohte er den Mann zunächst verbal und griff sich an Gürtel und Hosenbund. So entstand der Anschein, als ob er ein Messer ziehen wollte“, berichtet Polizeisprecher Torsten Wendt.

Der Angegriffene wich zurück. Daraufhin ließen die Syrer von der Gruppe ab. Dann suchten sie sich ihr nächstes Opfer – und hatten Pech. Laut Polizeisprecher Wendt sprachen sie in aggressiver Weise einen weiteren Mann an. Diesmal gerieten sie allerdings an einen Polizeibeamten im Zivileinsatz. Gemeinsam mit der am Blechen-Carré eingesetzten Polizeistreife konnte er die beiden Männer festhalten.”

(Lausitzer Rundschau, 24.1.2018)

Die zwei Schlingel hatten vielleicht den netten Brief nicht gelesen, den ein syrischer Landsmann nur Tage zuvor, nach dem zweiten “Zwischenfall”, geschrieben hatte:

“Es tut uns sehr leid, dass zwei unserer Landsleute in Cottbus Menschen angegriffen haben. Wir bitten alle um Verzeihung und möchten deutlich machen, dass dieses Verhalten auch bei uns nicht in Ordnung ist. (…)

Liebe Syrer, liebe Flüchtlinge, wir sind hier Gäste, wir müssen die Regeln akzeptieren und Respekt haben. Deutschland hat uns aufgenommen, während unsere Nachbarländer die Türen geschlossen haben. Wir bekommen hier alles, was wir für ein neues Leben brauchen. Bitte vergesst das nicht und benehmt euch!”

(Lausitzer Rundschau, 19.1.2018)

Im Zug von Cottbus nach Dresden hat Freitag Abend ein “Flüchtling” aus dem Tschad den Fahrkartenkontrolleur mit dem Messer bedroht (Lausitzer Rundschau, 27.1.2018), Mias Tod in Kandel ist in frischer Erinnerung, in Lünen wird Leon erstochen. Das Land Hessen vermeldet, dass die Messer-Attacken nicht nur gefühlt, sondern auch tatsächlich, um 20%, zugenommen haben, und stattet seine Polizei mit Schnittschutzschals aus (HitRadio FFH, 26.1.2018).

Aber die AfD könnte einen Flächenbrand auslösen, befürchtet Brandenburgs CDU-Landeschef Ingo Senftleben dem rbb gegenüber. Die AfD. Denn:

“Er habe schon im Bundestagswahlkampf Menschen kennengelernt, die voller Hass und zum Teil gewalttätig gewesen seien”

Er spricht da von AfD- und Pegida-Anhängern, nicht von den Messerjungs.

Da wünsche ich mir tatsächlich einen Flächenbrand, einen der Vernunft.

Ein guter Kommentar zur absurden Lage von Tamara Wernli:

“Flüchtlingshelferin Maria L.” – Geschichte einer Fake News

Gestern, am 25., war ein weiterer Prozesstag gegen Hussein Khavari, und aus diesem Anlass musste ich wieder an die unsagbar dämliche Fake News denken, dass Maria Ladenburger Flüchtlingshelferin gewesen sei.

In der Todesanzeige hatte ihre Familie am 26. Oktober geschrieben:

“Anstelle von Blumen bitten wir um eine Spende für die Bildungsarbeit der Kirche in Bangladesch (Konto: Katholische Gemeinde Heilig Kreuz Birkenfeld, IBAN: DE90 6665 0085 0001 9840 71, Stichwort: „Sonderkonto Bangladesch ­ Maria”) oder für die  Studenteninitiative Weitblick Freiburg e.V. (IBAN: DE80 4306 096913 6014 00, Stichwort „Maria“).”

Maria_Fake News_Obituary
Traueranzeige, F.A.Z., 26.10.2016

 

Ein Blick auf die Website der Studenteninitiative hätte da schon genügt, um zu sehen, dass diese alle möglichen Projekte durchführt. Journalisten würden die Initiative kontaktieren und sich vergewissern, was genau Maria eigentlich gemacht hat, oder?

Aber doch nicht beim Spiegel:

“Ausgerechnet eine junge Frau, die sich in der Flüchtlingshilfe engagierte.”

findet eine Margarete Stokowski, und findet (natürlich) weiter, dass das eigentliche Problem doch die ganz alltägliche Gewalt gegen Frauen in Deutschland sei. “Und die Vergewaltigungen auf dem Oktoberfest!”, möchte man ihr zurufen.

 

Maria_Fake News_Spiegel_1
Der Spiegel, 6.12.2016

 

Bild strickt aus der Traueranzeige gar:

Maria_Fake News_Bild
Bild Zeitung, 4.12.2016

 

Das, obwohl Adresse und Telefonnummer des Vereins frei zugänglich und einfach auffindbar im Internet stehen und standen, und obwohl Flüchtlingshilfe nur EINES unter vielen Projekten war (ist), die der Verein auf seiner Website vorgestellt hat.

Der Verein selbst hat am 7. Dezember 2016 öffentlich klargestellt:

“Maria L. engagierte sich seit Anfang des vergangenen Semesters bei Weitblick Freiburg e.V. im Arbeitskreis “International”. Gemeinsam mit anderen Vereinsmitgliedern organisierte sie Aktionen, um Spenden für die Renovierung einer Grundschule in Ghana zu sammeln. Maria war in unserem Verein dementsprechend nicht in der Hilfe für Geflüchtete aktiv, sondern im Bereich der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Die Spenden, die im Zuge der Traueranzeige bei uns eingingen, werden in ihrem Sinne auch für die Renovierung der Grundschule in Ghana eingesetzt, um weiterzuführen, wofür sie sich engagiert hat.”

(Hervorhebungen von mir).

Maria_Fake News_Stellungnahme Verein
Stellungnahme Weitblick Freiburg e.V., 7.12.2016

Aber auch das hat sich bis heute nicht herumgesprochen.

Währenddessen arbeitet die EU an einer weiteren großen Kampagne gegen sogenannte Fake News. Sie haben sogar eine alibimäßige Bürgerbefragung ins Netz gestellt.

Ich vermisse allerdings, dass ich “Wo begegnen Ihnen die schlimmsten Fake News? – Bei Mainstream Medien und Mainstream Politikern” ankreuzen kann.

Maria_Fake News_Welt_überdurchschnittlich gesund
Die Welt, 31.12.2015

Sie schleppen keine Infektionskrankheiten ein, und es kommen auch keine chronisch Kranken. (…) Das sind übernormal gesunde Menschen. Die können wir in unserem Gesundheitssystem gut behandeln, wenn sie denn einen einfachen Zugang dazu bekommen.” 

(Hervorhebung von mir). Q.e.d., exemplarisch:

Maria_Fake News_überdurchschnittlich gesund 2
Die Welt, 16.01.2018

AfD wirkt, or AfD Derangement Syndrome.

Triggered.gif

Last Thursday evening, in the Bundestag. this poor member of the Social Democratic Party apparently completely lost it, watching a speech by the AfD.

Thank you to whoever took this screenshot, and posted it on German social media:

AfD speech triggers Social Democrat

which made me go, find the speech, and extract the GIF.

It is a decent speech, and I don’t know why it upset her so much. But anyway, I can’t stop playing:

AfD Derangement Syndrome

The Islam critical, anti open border AfD were founded as recent as in 2013, and entered the German Bundestag as the largest oppostional party at the recent national elections. The last time a new party was able to enter the Bundestag was The Greens in 1983.

“AfD wirkt”, their slogan, could be translated as “the AfD effect”.

Germany On The Couch

Auf dem Youtube-Kanal der Achse des Guten kann man gerade ein paar ziemlich maulige Kommentare lesen. Um die 300 upvotes im Verhältnis zu 100 downvotes ist auch ungewöhnlich. Was erregt manche Gemüter so? Das Video von Orit Arfa, Dr. Orit: Three Steps to Overcoming Holocaust Guilt.

Arfa schlägt augenzwinkernd vor, statt Mahnmale zu bauen und unüberprüft hunderttausende von Fremden ins Land zu lassen, könnten die Deutschen, die unter Holocaust Schuldgefühlen leiden, doch etwas viel Einfacheres machen: Hug A Jew.

Neben vielen freundlichen Kommentaren  gibt das Manchem – wobei das bei einem Youtube-Video natürlich keine Achse-Leser sein müssen – auch das Stichwort für Empörung vor: es gibt keine Erbschuld!, Es ist doch nicht meine Schuld, was vor 70 Jahren…

Ja ja, geschenkt.

Natürlich gibt es keine Erbschuld. Behauptet Arfa doch auch nicht. Ihr Video spricht von einem Holocaust Schuldgefühl. Wer so ein Gefühl nicht empfindet, ist erstens gar nicht gemeint.

guilt

Zweitens kann man nun schwer abstreiten, dass im großen Rahmen etwas im Argen liegt, wenn unsere Medien und Politiker ungeniert den Holocaust bemühen, um politische Entscheidungen im Hier und Heute als alternativlos darzustellen.

Und zuguterletzt möchte man sich ja doch mit den schönen Aspekten der deutschen Kultur und Vergangenheit, zum Beispiel den Gebrüdern Grimm, identifizieren. Die wurden zumindest am häufigsten nach Özoguz’ Behauptung, es gäbe keine spezifisch deutsche Kultur, genannt.

Natürlich kann man auch von sich weisen, dass man als Individuum überhaupt in irgendeiner Weise mit der Vergangenheit in einem Kontinuum stehen soll. Das wäre aber keine konservative Position, sondern extremer Nihilismus, und dann soll man doch zumindest so konsequent sein und auch nichts mit den Gebrüdern Grimm zu tun haben wollen.

 

Wir bekommen eine Stadt geschenkt

Anlässlich der von Innenminister De Maizière verkündeten Zahlen von 2017, und der GroKo-Obergrenze von 220.000 (von der Schulz im Nachhinein sowieso nichts gewusst haben will), weisen momentan verschiedene Autoren darauf hin, dass 220.000 ungefähr einer neuen Großstadt pro Jahr entspricht.
Auf den Irrwitz, den dies alleine für Verwaltung und Infrastruktur bedeutet, hätte man öffentlich schon letztes Jahr, als die CSU eine Obergrenze in dieser Höhe verlangte, aufmerksam machen können. Damit, hier ein Problem zu konstatieren, ist es aber nicht getan. Es bleibt auch die Frage, was Migranten dem Land überhaupt bringen, und was diversity denn für die Menschen, die so divers zusammenleben sollen, bedeutet.

This is Fine Original

Katharina Szabo kommentiert ironisch auf der Achse des Guten:

Um den jetzigen Status quo in Sachen innere Sicherheit, Verwaltung, öffentlicher Verkehr, Wohnraum, Bildung, Gesundheitsversorgung, Straßenverkehr usw. zu erhalten und problemlos 220.000 Migranten pro Jahr nicht nur zu integrieren, sondern sie zu behausen, zu beschulen, sie zu ernähren und sie im Krankheitsfall zu versorgen, müssen wir also lediglich Folgendes tun:
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Maria wollte sich nur waschen

Dieser FB-Kommentar unter einem Artikel der F.A.Z. zum Sexualmord an Maria Ladenberger zeugt mit seinem Kitsch und seiner Empathie für den Täter von der emotionalen und geistigen Unreife der “Refugees Welcome” Fraktion:

Schwer vorstellbar, dass das tatsächlich eine Mitarbeiterin irgendeines “Flüchtlingsvereins Freiburg” geschrieben haben soll.
Der erotische Unterton dieser detailfreudigen Fantasie ist irgendwie verstörend. Immerhin ist ein Mensch auf ziemlich ekelhafte Art und Weise umgebracht worden.

“Ja, auch Flüchtlinge wissen, was Liebe ist und haben davon manchmal mehr zu geben als die rechten Hetzer überall! Vermutlich wollte sich Maria dann einfach waschen mit dem Flüchtling. Dieser konnte nicht schwimmen und Maria ist im dunklen Wasser ausgerutscht und bei der Kälte oder anderen Umständen leider ertrunken! Der Flüchtling hatte einfach unglaubliche  Angst in einem fremden Land sich an die Polizei zu wenden. […] Deshalb hat der arme junge Mann mit dem Wissen jeden Tag leben müssen, bis zu seiner Verhaftung. Er wird Todesangst haben und auch genau deshalb nichts sagen. Weil er von euch und den ganzen anderen Hetzern schon vorverurteilt wurde.”

Vorverurteilt. Ja; wenn wir nur zuhören würden. Es war alles ganz anders. Der junge Mann leidet. Ihr versteht das nicht.

Mir ist in den letzten 12 Monaten schon mehrmals aufgefallen, dass es Frauen gibt, die ein merkwürdig zartfühlendes Verhältnis zu Mördern haben, z.B. Flüchtlingshelferin Simone Barrientos, die den Axt-Jihadi von Würzburg als “Jungen” bezeichnet (Mitschnitt von ihrem Interview in der Tagesschau auf Youtube hier) und ihn gerne gefragt hätte, “was passiert ist”.

simone-barrientos-ist-traurig
“Bin auch ganz traurig darüber, dass der Junge tot ist.”

Ein Youtube-Nutzer kommentierte unter dem Beitrag: “We know what happened.