“Das Problem heißt Merkel”

Wichtiger Artikel über Merkels Lügerei und Täuscherei bei Alexander Wendt:

 

“Seehofer bittet Merkel, den Plan nicht weiterzugeben, auch nicht an Unionsfraktionschef Volker Kauder, sondern erst mit ihm, dem Innenminister, darüber zu reden. Entweder unterstützt sie ihn – dann, so der CSU-Chef, sollten beide in die Fraktion gehen und für das Vorhaben werben. Falls sie Punkte problematisch findet, soll sie die mit ihm besprechen. Der Innenminister will damit verhindern, dass Merkel und Kauder den Plan schon vorher an die SPD und ausgewählte Journalisten durchreichen, um ihn zu demontieren.

Sonntag, 10. Juni

Statt mit Seehofer zu sprechen, verkündet Merkel bei „Anne Will“, Abweisungen an der deutschen Grenze werde es mit ihr nicht geben. Sie begründet das damit, dass solche Zurückweisungen gegen europäisches Recht verstießen, und europäisches Recht Vorrang vor deutschem habe.”

Da tun sich so viele Abgründe auf, ich weiß gar nicht, wo man anfangen soll.

Publico Mag, Wochenrückblick: Die Krisenmacherin. Chronik einer Eskalation (Teil 1), https://www.publicomag.com/2018/06/wochenrueckblick-die-krisenmacherin/

Viktor Orbán triumphiert in Parlamentswahl

Von Ungarn-Korrespondentin Crossware

Jetzt, einige Stunden, nachdem die Hochrechnungen schließen (bei ungefähr 70-80% ausgezählten Stimmen), hat Viktor Orbáns Fidesz-KDNP Partei mehr als 40 Prozent der Parlamentssitze gewonnen, was zu diesem Zeitpunkt mindestens 133 Sitze bedeutet. Das ist eine 2/3 Mehrheit, und wird Fidesz die Möglichkeit geben, das Grundgesetz (die Verfassung) selbst zu ändern. Dies könnte beim Widerstand gegen die EU helfen, denn dagegen kann diese laut ihrer eigenen Verfassung nichts tun. Wenn es dabei bleibt, dann können wir sagen, dass das Volk von Ungarn Viktor Orbán beauftragt hat. Die Wahlbeteiligung war ein Rekord und mit 68.13% die höchste in Jahrzehnten.

electionhungary2018
Orange repräsentiert Fidesz

Der einzige Wermutstropfen ist Budapest, wo man klar die stärkste Konzentration der Opposition sehen kann. Es hat seinen Grund, dass Kommunisten und Globalisten immer versuchen, die Menschen in überbevölkerte Städte zu drängen. Die meisten verlieren, sobald sie einmal da sind, ihr Wertesystem und werden zu einer einfach zu manipulierenden Masse. Meiner Ansicht nach ist dies ein klarer Beweis dafür.

Es geht jetzt weiter bis in den Morgen, wenn die endgültigen Ergebnisse veröffentlicht werden. Das Auszählen selbst wird in einigen Wochen komplett sein.

Mein Vater war im örtlichen Wahlkommitee, daher kann ich beschreiben, wie gezählt wird (um Behauptungen, “die Russen haben die Wahl gehackt”, zuvorzukommen):

Die Wahl findet auf Papier statt. Ein Blatt ist für den individuellen Kandidaten, ein anderes für die Parteien.

Man macht sein Kreuz an zwei Stellen, dann ist die Stimme gültig. Nachdem das Wahllokal schließt, beginnt das Kommittee, das aus Vertretern aller Parteien besteht, zu zählen. Sie zählen mehrmals, mindestens zweimal, und jedes Mal eine andere Person. Sobald das Ergebnis zuverlässig ist, wird ein offizielles Protokoll erstellt und an das zentrale Büro in Budapest gemeldet. Alle Stimmzettel werden aufbewahrt, und in einem anderen Buch werden die Unterschriften von jedem Bürger aufbewahrt. In Budapest werden elektronische, aber auch manuelle Berechnungen erstellt, und mit den elektronischen Berechnungen verglichen. Darum ist der Prozess langsamer als ein völlig elektronischer, aber er ist nicht zu hacken.

Links mit Statistiken:

Dieser Beitrag erschien zuerst auf Vlad Tepes Blog.

Statement von Orbán auf Englisch – Danke an Vlad Tepes für das Video.

 

“Ich weiß nur, dass es zu sehen, und nichts zu sagen, der größte Verrat wäre.”

AvaLon hat mich gerade hierauf aufmerksam gemacht:

Manche Probleme sind unvermeidbar. Mit manchen Übeln kann man bis zu einem gewissen Grad umgehen, aber sie nicht vermeiden. Aber dass eine Nation sich selbst ohne Not, und ohne ausgleichenden Nutzen, mit einem ganz und gar vermeidbaren Problem immensen Ausmaßes belastet, ist genug, dass man weinen könnte. Dass dieselbe Nation starrsinnig dem Problem erlaubt, groß, wie es schon ist, sich noch zu vervielfachen, ist genug, um einen verrückt zu machen.

Enoch Powell, Speech at Walsall, February 1968

Powell sprach 1968 über die Gefahren der Massenimmigration, und mehr als 70 Prozent der Briten stimmten ihm in Umfragen zu.

Und wie steht es jetzt um Großbritannien?

Ich muss daran denken, wie heute 70 Prozent der Deutschen zustimmen, dass “der Islam nicht zu Deutschland gehört”. Bedeutet diese Zahl überhaupt etwas? Für Großbritannien hat sie offensichtlich nichts bedeutet.

Schon jetzt noch können nur entschlossene und dringende Maßnahmen es abwenden. Ob der öffentliche Wille da sein wird, diese Maßnahmen zu fordern und durchzusetzen weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass es zu sehen, und nichts zu sagen, der größte Verrat wäre.

Enoch Powell, Speech at Birmingham, April 1968  

Powells Kritik ist von 1968 ist unglaublich aktuell:

Die andere gefährliche Wahnvorstellung, an der diejenigen leiden, die mutwillig oder sonstwie blind gegenüber den Realitäten sind, läßt sich in dem Wort “Integration” zusammenfassen.

(ebda.)

Die Rede in Birmingham, nach einem Zitat aus der Aeneis auch Rivers of Blood speech genannt, ist in deutscher Übersetzung hier bei der Jungen Freiheit zu lesen.

Enoch Powell

Two cultures by contrast

A 24-year-old German girl was stabbed by a 17-year-old Syrian “refugee” this Saturday, when she was doing her groceries.

I just wanted to find out if she’s better today, so I went to read MSM, and I learned that her name is Vivien, and no, she isn’t better, she’s still fighting for her life; and:

“The family of the three young Syrian refugees regrets the incident, however,

they want it investigated how it could come to him stabbing out. ”

We know how it could come to that.

And this is why some cultures are better than others.

“The tearful parents of the man who killed four people in a stabbing spree in the Taipei subway have apologised to victims’ families and asked for him to be executed as soon as possible.” (news.com Australia)

Photo taken from Taipei Times: The parents of mass stabbing suspect Cheng Chieh bow down to apologize.

Cheng Chiehs parents bow down to apologize
Photo: Wang Yi-sung, Taipei Times

Viktor Orbán: Brüssel will die Völker Europas verdünnen und austauschen

Vlad Tepes und Crossware haben die gestrige Rede Viktor Orbáns aus dem Ungarischen übersetzt und Englisch untertitelt.
Vlad Tepes and Crossware have translated and subtitled Viktor Orbán’s speech of yesterday directly from Hungarian.

Man kann den Text auf Deutsch hier auf der Website der ungarischen Regierung lesen: Viktor Orbáns Festrede zum 170. Jahrestag der Revolution und des Freiheitskampfes von 1848/49
und auf Englisch in Crosswares Übersetzung auf Gates of Vienna: Viktor Orbán: Brussels Wants to Dilute and Replace the People of Europe!

You can read the text in several languages here on the Hungarian government’s websiteViktor Orbáns Festrede zum 170. Jahrestag der Revolution und des Freiheitskampfes von 1848/49
and Crossware’s English translation at Gates of Vienna: Viktor Orbán: Brussels Wants to Dilute and Replace the People of Europe!

Viktor Orban March 15 2018

Book Review: “Holy Wrath: Among Criminal Muslims”

By Fjordman

The book Holy Wrath: Among Criminal Muslims was written by the Danish psychologist Nicolai Sennels. This is an English translation of a book called Blandt kriminelle muslimer, which was written in 2008. It is based on personal experiences Sennels had with young Muslim criminals while working as a psychologist for three years at a juvenile facility in Copenhagen.
Since 2008, problems with criminal gangs from an immigrant background have grown worse in Western Europe. The terror threat from militant Muslims and Jihadist groups has increased as well.

On 14-15 February 2015, two victims plus the perpetrator were killed and several others wounded during terror attacks in Copenhagen. The first attack targeted a debate about blasphemy attended by the Swedish artist Lars Vilks, who has drawn Muhammad as a dog. The second attack targeted Jews in a synagogue.

The terrorist was Omar El-Hussein. He was born in Copenhagen to Palestinian parents who fled to Denmark via a refugee camp in Jordan. He had recently been released from prison for a stabbing offense. Omar became radicalized as a militant Muslim in prison. During his deadly attacks, he was carrying a copy of the Koran with a bookmark at Surah 21. This chapter contains verses about punishing disbelievers of Islam.[1]

In cities across Europe, natives are being harassed, robbed, raped, stabbed and even killed by Muslim immigrants. This violence is usually labelled as “crime,” but it could sometimes also be labelled as Jihad. The line that separates crime from Jihad is blurred at best. Sometimes, there is no dividing line between the two at all.

Osmanen Duisburg raid
Duisburg Police exhibit the findings of a raid of a local Turkish gang. Photo: Polizei Duisburg.

Those familiar with early Islamic history know that looting and stealing the property of non-Muslims has been part and parcel of Islam from the very beginning. In fact, so much of the behavior of Muhammad and the early Muslims could be deemed criminal that it is difficult to know exactly where crime ends and Jihad begins.

Muslims are over-represented in jails all over the Western world. Some violent criminals also convert to Islam while behind bars. As a devout Muslim, you can continue doing criminal things, yet at the same time claim to be morally superior to your victims. If you rob and mug non-Muslims you are not a thief or a thug. You are in fact a brave Jihadist doing Allah’s noble work in spreading the supremacy of Muslims over others.

Some militant Muslims continue their Jihad inside Western jails. In Britain, a prison chaplain revealed in February 2018 that inmates are being forced to convert to Islam for protection behind bars. Paul Song said he had been hit by Muslim inmates at HMP Brixton. He believes that the “Christian faith is not equal” in prison: “Some people have been forced to convert with violence. How do I know? Because three or four people come up to me to tell me. This is a very sensitive issue.” One prisoner has come forward and made a signed statement that prisoners in the UK were forced to convert to Islam after serving time in 2015. Mr. Song says he was removed from his job in south London amid accusations that his Christian teachings were “too radical.”[2]

It is not known exactly how many Muslims there are in French prisons because the French state does not publish such statistics. However, virtually everyone seems to agree that Muslims make up a majority of convicted criminals in France, even though they constitute a minority of the overall population.

Already in 2008, 60 to 70 percent of all inmates in France’s prison system were Muslims.[3] In 2015, it was estimated that of the people behind bars in France, at least 70 per cent were Muslims. The percentage could be even higher than this in cities such as Marseilles, or in some of the most notorious suburbs of Paris.[4]

French prison guards launched public protests against the government in January 2018. French prisons have developed a reputation for being hotbeds of radical Islam that have turned out some of the Jihadists behind a series of bloody terrorist attacks in recent years. The protests began after a convicted Al-Qaeda militant attacked guards in a high-security facility on January 11 with a razor blade and scissors, injuring three of them. A series of other assaults occurred shortly afterwards, often by radicalized Muslim inmates. “These people go to work every day, civil servants, fearing for their security or their lives. We need solutions which respond to this concern for working in safety,” Laurent Berger, head of the national CFDT union, said.[5]

In Copenhagen, it was a shock for Nicolai Sennels when he realized that most of the inmates in a Danish prison were young Muslim men. This is a common pattern today from Scandinavia to Spain. Moreover, the Muslims routinely blamed their victims for their problems. They have been raised within a culture where respect equals instilling fear in others. This is how aggressive emotions are perceived in Muslim culture: It is other people’s fault if you feel emotionally distraught. If what happens is always someone else’s fault, then you are without responsibility for your own situation. You are a victim who has been belittled, oppressed or persecuted. This perceived victimhood leads to a sense of entitlement to retribution and revenge.

Regardless of whether the Muslim youths are religious or not, they think and react in similar ways when it comes to the cultural view of honor and shame, revenge and limitless loyalty to the group. Even Muslims who sold drugs, drank alcohol and did not fast during Ramadan were greatly offended by the Danish Muhammad cartoons. They harbored a deeply-rooted perception that Islam and Muhammad should always be defended.

Sennels notes that among Muslim inmates, being religious gives one a higher status. Those who read the Koran and prayed every day had a certain amount of power over the minds of other Muslim men. Moreover, those who held religious Islamic views also tended to be more ideologically hostile to Western society.

Muslim criminals generally felt that external factors were the causes of their problems, not their own actions. They always viewed themselves as victims of outside forces: Provocations by the police, racism from Europeans, harassment from Christians, Jews or others. This became the moral justification for aggression. Since their honor had been violated, they had the right, perhaps even the duty, to respond with anger and force.

Sennels Holy Wrath CoverSennels comments that for Muslims, anger and violence generate respect. A lack of anger and violence is viewed as weakness and generates contempt. In the Middle East, if you are perceived as weak, you will be preyed upon by rival clans. Western liberals do not understand this mentality. The more “dialogue” and kindness they show to Muslims, the more Muslims will despise them for being weak. They respect only force.

In Western and East Asian culture, to display anger publicly is often viewed negatively as a loss of self-control:

“Muslim culture, on the other hand, has the complete opposite view. Here, lack of inclination or ability to deliver the expected aggressive reaction when provoked is the fastest way to lose face. If you believe that it is always other people’s fault when you feel hurt or frustrated, you have a tendency to see yourself as a victim: ‘It’s the other guy’s fault!’ This will generate a feeling of being insulted and offended, and the resulting reaction is often to lash out with accusations like ‘you make me feel this way, so of course I’m reacting.’ By this logic, even very destructive reactions can be justified. The victimhood becomes a blank check that can be used as an excuse for all kinds of ‘legitimate’ responses and revenge. In plain English: If you are in a nightclub, and you accidentally bump into a person who has grown up with this kind of thinking, odds are you are in for a beating. Like a young man said in group therapy, trying to explain why he stabbed another young man outside a convenience store several times: ‘It was his own fault. He shouldn’t have made me mad.’”[6]

The book by Nicolai Sennels was written about the experiences of a psychologist in one Scandinavian prison. However, some of the insights he presents about Muslim culture have wider significance. It is a big problem for Muslims if they cannot properly address shortcomings in themselves and their own societies because they blame others for their failures and misfortunes. Unfortunately, it is also a big problem for the world if Muslims continue lashing out with violence against other people because of imaginary or grossly inflated wrongdoings.

This review originally appeared on Gates of Vienna.

Notes:

1. http://www.thelocal.dk/20160208/copenhagen-terror-gunman-had-quran-when-he-was-shot-dead Copenhagen terrorist had Quran during attacks. 8 February 2016. http://www.b.dk/globalt/hemmeligholdt-omar-el-hussein-havde-koran-paa-sig Hemmeligholdt: Omar el-Hussein havde koran på sig. Feb 8, 2016.
2. http://www.dailymail.co.uk/news/article-5377709/Ex-prison-chaplain-says-inmates-forced-convert-Islam.html Brixton prison’s Christian chaplain ‘forced out of his role after an Imam at the jail accused him of extremism’ claims inmates are forced to convert to Islam for protection behind bars. 11 February 2018.
3. http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2008/04/28/AR2008042802560.html In France, Prisons Filled With Muslims. April 29, 2008.
4. http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/europe/france/11352268/What-is-going-wrong-in-Frances-prisons.html What is going wrong in France’s prisons? “France’s prison population is estimated to be 70 per cent Muslim” 17 Jan 2015.
5. http://www.thelocal.fr/20180126/french-prison-guards-reject-governments-offer-to-end-protest French prison guards reject government’s latest offer to end protest. 26 January 2018.
6. Holy Wrath: Among Criminal Muslims, by Nicolai Sennels, English translation published in 2018, quote from page 46-47.

Vlad Tepes interviews Brad Johnson

This morning, Vlad had another conversation with former CIA station chief Brad Johnson.

I’ll seize the opportunity to create an archive of the insightful conversations these two have had so far. If you are unfamiliar with Mr. Johnson, definitely watch the first one from June 2017 (below).

Heute früh hatte Vlad wieder ein Gespräch mit dem ehemaligen CIA Chief of Station Brad Johnson.

Ich nutze die Gelegenheit, ein Archiv der interessanten Gespräche anzulegen, welche die beiden bisher hatten. Sollte man Brad Johnson noch nicht kennen, ist das erste Gespräch von Juni letzten Jahres unbedingt sehenswert.

June 6, 2017

June 20, 2017

July 11, 2017

The following has got two parts, July 31 and August 1, 2017:
July 31, 2017, pt. 1

Aug. 1, 2017, pt. 2

Aug. 18, 2017

Aug. 22, 2017

Oct. 26, 2017

Feb. 15, 2018

“Zum Glück für uns wollen all diese Leute nach Deutschland.”

Im Atlas von Frau Merkel sind Syrien und Nordafrika die Nachbarn von Deutschland. Hier sind neun sehenswerte, unaufgeregte Minuten aus einem Land, das es gar nicht gibt – (Transkript unten)

Bulgarisches Fernsehen über Flüchtlingskrise (Youtube Link). Danke an Vladtepesblog für das Untertiteln auf Deutsch.

Hier der vollständige Text:

Lassen Sie uns auch Herrn Bardarov hören, der unserer Diskussion bislang still zugehört hat, von der Höhe seiner Warte aus, als Mann des geschriebenen Wortes, eines Demographen, wie er diesen Prozess sieht – eine gewöhnliche Flüchtlingskrise, oder einen Wechsel der Zivilisation, und was können wir, Bulgaren, über uns selbst lernen aus dieser Krise?

Bardarov: Meiner Meinung nach beobachten wir seit dem Beginn des 21. Jahrhunderts globale Veränderungen, und das ist nicht irgendein vorübergehendes Phänomen.
Was mich verblüfft sind andere Prozesse: dass Europa sich unvorbereitet für diese Flüchtlingswelle gezeigt hat, in Anbetracht der Daten der UN und von Eurostat, die ich vor vier Jahren für meine Monographie — ”Immigration, Konflikte und Transformation von Identitäten in der EU”. Die UN haben schon 2007 eine Tabelle veröffentlicht, die 1,5 Millionen Immigranten pro Jahr vorhersagt, 1,2 Millionen aus Asien und 377.000 aus Afrika jedes Jahr.

Wenn dies wirklich jedes Jahr geschieht, wenn es so viele wie letztes Jahr sind,
dann bedeutet dies, dass es Mitte des Jahrhunderts ungefähr 60 Millionen neue Immigranten sind, und zusammen mit denen, die schon auf dem Kontinent leben, und ihrer hohen Geburtenrate, ergibt das ungefähr 100 Millionen Mitte des 21. Jahrhunderts. Wir werden also tatsächlich Zeugen eines globalen Wandels.

“…dass es Mitte des Jahrhunderts ungefähr 60 Millionen neue Immigranten sind, und zusammen mit denen, die schon auf dem Kontinent leben, und ihrer hohen Geburtenrate, ergibt das ungefähr 100 Millionen Mitte des 21. Jahrhunderts”

Es ist nicht ohne Beispiel in der Weltgeschichte — man muss sich nur die Völkerwanderung vor Augen führen, als die antike Welt von barbarischen Stämmen besiedelt wurde, oder die Besiedlung der Neuen Welt durch Europäer im 19. und 20. Jahrhundert. Es gab also oft die Ersetzung von Bevölkerungen an unterschiedlichen Orten der Welt.

Dies ist tatsächlich eine Bedrohung aus der Perspektive Europas und des Christentums, aber es ist ein Vorgang, den es so schon gab, und der Kausalzusammenhängen unterworfen ist — das Kolonialsystem, die unterdrückte Entwicklung dieser Territorien… Ich denke auch, dass dieser Migrationsdruck anhalten wird, um den Druck aus Afrika noch gar nicht zu erwähnen, der noch nicht ganz entfesselt ist —

Sie haben bislang über asiatische Länder gesprochen. Die Situation in Afrika —

Bardarov: Ich will Uganda als Beispiel nehmen – es hatte 2001 eine Bevölkerung von 24 Millionen und sieht sich Trinkwasserknappheit gegenüber. Die UN sagt ein Bevölkerungswachstum von 302% bis 2050 voraus.
Ich habe die Demographie-Abteilung der UN kontaktiert, denn als ich diese Zahl sah, dachte ich, das sei unmöglich — 302%. Sie antworteten mir, dass die Zahl korrekt sei — sie werden Mitte des Jahrhunderts 100 Millionen sein. —

Uganda? Von 24 auf…? —

Bardarov: 100, in nur 50 Jahren. Und sie sehen sich jetzt einer Trinkwasserknappheit gegenüber. Was wird geschehen?!  Dieses sind also wirklich globale… —

Die afrikanische Route führt vor allem durch Italien?

Bardarov: Durch Italien und durch Spanien. Gibraltar und Malta auch.

Wir werden auf dieses Thema gleich zurück kommen.
Nun werden wir die “Kleine Geschichte” eines Postboten sehen, der im Dorf Golyam Dervent lebt, an unserer Südgrenze [mit der Türkei] ganz am äußersten Rande der Europäischen Union —ein Dorf, das sich in den letzten Jahren an die sich wandelnden Gesichter der Flüchtlinge gewöhnt hat. [Der Einspieler ist nicht im Clip]
Ein sehr interessantes Zeugnis von den Menschen in einem kleinen Dorf in der EU.
Ich würde gerne Ihren Kommentar hören, Herr Bezlov.

Bezlov: Meine Gedanken sind, dass, wie Sie sehen, der normale Mensch nicht feindselig ist, er meint es gut, in vielerlei Hinsicht.
Das Problem ist der übliche Ruf “Nach Sofia”. Dort liegt das Risiko, denn die beidseitigen Vorfälle zwischen sowohl Nationalisten als auch Migranten ereigneten sich in Sofia.Dort können wir wirkliche Konflikte beobachten, die, über längere Sicht… Nun, wir haben über das Thema Zusammenstoß der Zivilisationen gesprochen —Genauer gesagt, die islamische Demographie, die in vielerlei Hinsicht… Was jetzt geschieht hat nicht 2013 begonnen, auch nicht mit der Syrienkrise 2011. Dies ist die Politik der islamischen Staaten Europa gegenüber seit Ende der 80er Jahre.

“Was jetzt geschieht hat nicht 2013 begonnen, auch nicht mit der Syrienkrise 2011. Dies ist die Politik der islamischen Staaten Europa gegenüber seit Ende der 80er Jahre.”

Aber die Veränderung, die sichtbare Veränderung – und übrigens, das ist 2015 innerhalb eines Monates geschehen in Deutschland — von 65% Zustimmung, Umfragen zufolge, von “Willkommen” zu einer deutlichen Veränderung in die entgegengesetzte Richtung, –

Und der Aufstieg der äußeren Rechten.

Bezlov: Was also in Deutschland passiert ist, und nicht nur in Deutschland, auch in Schweden und überall in Nord- und Westeuropa, hat die Situation völlig verändert, und ich denke, dass, leider… Konflikte zu erwarten sind dort, wo die Zivilisationen aufeinander stoßen, und wir sind einer dieser Orte an der Bruchlinie.

“ich denke, dass, leider Konflikte zu erwarten sind dort, wo die Zivilisationen aufeinander stoßen, und wir sind einer dieser Orte an der Bruchlinie.”

Lassen Sie uns Herrn Bardarovs Erwartungen hören. Wie wird dies die bulgarische Gesellschaft betreffen?

Bardarov: Ich denke, dass die Bulgaren insgesamt die toleranteste ethnische Gruppe auf dem Balkan sind, basierend auf der Demographie, und auf den Umfragen, die ich durchgeführt habe.

Sind sie das, immer noch?

Bardarov: Ja, immer noch. Ich stimme völlig zu, dass normale Leute nicht negativ eingestellt sind, es ist nur so, dass, unter viel höherem Migrationsdruck, und der Eskalation von Konfliktsituationen, sich diese Einstellung ändern wird.
Auch ich erwarte leider Konflikte und Zusammenstöße. Es gibt viele in Europa, leider – was in Köln in der Silvesternacht geschehen ist, ist noch nie dagewesen, aus dieser Perspektive verheißt die Zukunft also nichts Gutes.

Zuletzt, eine Frage an unsere Sicherheitsexperten. Wissen Sie, wie hoch die Gebühr für die Durchreise durch Bulgarien ist?

Ich kann Ihnen sagen, was die afghanischen Migranten… — Sie zahlen oft in Istanbul oder Kabul, um nach Deutschland gebracht zu werden.

Ich habe mit afghanischen Migranten in …

— diese paar hundert Euro, die der Schlepper bekommt, oder zahlt, um das Land zu durchqueren, ist Teil des “Pakets”. Die Flüchtlinge zahlen nicht an der Grenze.

Zu Ihrer Information, und für die Zuschauer, die Migranten in der Innenstadt von Belgrad, die dort fest sitzen, weil Ungarn die Grenze blockiert, ich habe mit vielen von ihnen gesprochen, sie sind alle zwischen 17 und 22 Jahren alt — nicht einer war älter, ich konnte niemanden finden, der 25 oder 27 war. Keine einzige Frau, obwohl ich zwei Tage dort war. Sie alle sagten, dass sie 10.000 US Dollar gezahlt hatten, um von Afghanistan nach Serbien zu gelangen, 2.000 davon in Bulgarien. 

Das ist die Gebühr, mehr oder weniger. Es gibt jedoch auch noch eine andere Version — die, die nicht zahlen können, schmuggeln Drogen.

Es gab diese Versuche, aber das schafft andere Risiken, die Schlepper selbst finden es riskant, die Strafen sind ganz anders; darum glaube ich, dass es diese Versuche nicht mehr gibt.

Bezlov: Der große Unterschied ist, dass man in dem einen Fall für 15 oder 10 Jahre ins Gefängnis gehen kann, und in dem anderen mit Auflagen davonkommt.

Es hat sich herausgestellt, dass sie Sachen bei sich trugen die wie Drogen aussahen, so dass sie festgehalten werden konnten…

Die Risiken der Zukunft, einem Kriminologen zufolge—

Bezlov: Nun, für mich ist es nicht so sehr das kriminelle, sondern das soziale Risiko, das viel größer ist.

Denn wenn Sie, wie zum Beispiel in Schweden, 300.000 Leute aus einer völlig unterschiedlichen Kultur haben, wie der islamischen, die, nebenbei gesagt, dem Staat gegenüber feindselig eingestellt ist — die islamische Familie will nicht, dass ihre Mitglieder, die Kinder, mit dem Staat kooperieren.

“…für mich ist es nicht so sehr das kriminelle, sondern das soziale Risiko, das viel größer ist. Denn wenn Sie, wie zum Beispiel in Schweden, 300.000 Leute aus einer völlig unterschiedlichen Kultur haben, wie der islamischen, die, nebenbei gesagt, dem Staat gegenüber feindselig eingestellt ist. Wenn Sie eine solche Kultur haben — 300.000 in einer Bevölkerung von neun Millionen – Ich meine, das Risiko ist enorm.”

Wenn Sie eine solche Kultur haben — 300.000 in einer Bevölkerung von neun Millionen,

Angesichts des Geburtentrends, den Herr Bardarov beschrieben hat —

Bezlov: Ja. Ich meine, das Risiko ist enorm.

Zum Glück für uns wollen all diese Leute, wie Sie sehen, nach Deutschland.
Das Problem ist, wenn sie stecken bleiben. Wir haben das beobachtet, wenn sie stecken bleiben, sogar vor 2013.

Wir werden über das soziale Risiko wahrscheinlich ein andermal diskutieren.

Danke, dass Sie hier waren.

Danke, dass Sie dieser Konversation nicht ausgewichen sind. Das ist alles für heute. Um uns nicht dem Vorwurf auszusetzen, dieses extrem sensible Thema für unsere Gesellschaft zu manipulieren, überlassen wir es Ihnen, Ihre Schlussfolgerungen zu ziehen. Bis zum nächsten Wochenende.