Another Sharia murder in Germany, discreetly hidden between the lines

Last night, when I was reading the German tabloid “Bild”, working on a translation for Vlad, something odd caught my eye:

A young German man is on trial for brutally murdering his ex girlfriend, a 21-year old cook. He allegedly had cleraly told her, if you ever leave me, or fall in love with another man, I will kill you.

That’s a bit unusual for a young German man, so I was prompted to read on.
Did I say unusual? “No”, the Gutmenschen will scream: “We’ve told you! It is MEN who murder women! This is all about MALE violence! It’s got nothing to do with a certain philosophy of peace!

But look at the photos of this typical German Male-Monster:

Dominik who strangled his girlfriend Jasmine in Neunkirchen, a typical German man.jpg

I’ll be damned. The filthy hardcore Islamic beard.

Guess if there is any mention of this peculiar little detail in the paper?

“Flüchtlingshelferin Maria L.” – Geschichte einer Fake News

Gestern, am 25., war ein weiterer Prozesstag gegen Hussein Khavari, und aus diesem Anlass musste ich wieder an die unsagbar dämliche Fake News denken, dass Maria Ladenburger Flüchtlingshelferin gewesen sei.

In der Todesanzeige hatte ihre Familie am 26. Oktober geschrieben:

“Anstelle von Blumen bitten wir um eine Spende für die Bildungsarbeit der Kirche in Bangladesch (Konto: Katholische Gemeinde Heilig Kreuz Birkenfeld, IBAN: DE90 6665 0085 0001 9840 71, Stichwort: „Sonderkonto Bangladesch ­ Maria”) oder für die  Studenteninitiative Weitblick Freiburg e.V. (IBAN: DE80 4306 096913 6014 00, Stichwort „Maria“).”

Maria_Fake News_Obituary
Traueranzeige, F.A.Z., 26.10.2016

 

Ein Blick auf die Website der Studenteninitiative hätte da schon genügt, um zu sehen, dass diese alle möglichen Projekte durchführt. Journalisten würden die Initiative kontaktieren und sich vergewissern, was genau Maria eigentlich gemacht hat, oder?

Aber doch nicht beim Spiegel:

“Ausgerechnet eine junge Frau, die sich in der Flüchtlingshilfe engagierte.”

findet eine Margarete Stokowski, und findet (natürlich) weiter, dass das eigentliche Problem doch die ganz alltägliche Gewalt gegen Frauen in Deutschland sei. “Und die Vergewaltigungen auf dem Oktoberfest!”, möchte man ihr zurufen.

 

Maria_Fake News_Spiegel_1
Der Spiegel, 6.12.2016

 

Bild strickt aus der Traueranzeige gar:

Maria_Fake News_Bild
Bild Zeitung, 4.12.2016

 

Das, obwohl Adresse und Telefonnummer des Vereins frei zugänglich und einfach auffindbar im Internet stehen und standen, und obwohl Flüchtlingshilfe nur EINES unter vielen Projekten war (ist), die der Verein auf seiner Website vorgestellt hat.

Der Verein selbst hat am 7. Dezember 2016 öffentlich klargestellt:

“Maria L. engagierte sich seit Anfang des vergangenen Semesters bei Weitblick Freiburg e.V. im Arbeitskreis “International”. Gemeinsam mit anderen Vereinsmitgliedern organisierte sie Aktionen, um Spenden für die Renovierung einer Grundschule in Ghana zu sammeln. Maria war in unserem Verein dementsprechend nicht in der Hilfe für Geflüchtete aktiv, sondern im Bereich der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Die Spenden, die im Zuge der Traueranzeige bei uns eingingen, werden in ihrem Sinne auch für die Renovierung der Grundschule in Ghana eingesetzt, um weiterzuführen, wofür sie sich engagiert hat.”

(Hervorhebungen von mir).

Maria_Fake News_Stellungnahme Verein
Stellungnahme Weitblick Freiburg e.V., 7.12.2016

Aber auch das hat sich bis heute nicht herumgesprochen.

Währenddessen arbeitet die EU an einer weiteren großen Kampagne gegen sogenannte Fake News. Sie haben sogar eine alibimäßige Bürgerbefragung ins Netz gestellt.

Ich vermisse allerdings, dass ich “Wo begegnen Ihnen die schlimmsten Fake News? – Bei Mainstream Medien und Mainstream Politikern” ankreuzen kann.

Maria_Fake News_Welt_überdurchschnittlich gesund
Die Welt, 31.12.2015

Sie schleppen keine Infektionskrankheiten ein, und es kommen auch keine chronisch Kranken. (…) Das sind übernormal gesunde Menschen. Die können wir in unserem Gesundheitssystem gut behandeln, wenn sie denn einen einfachen Zugang dazu bekommen.” 

(Hervorhebung von mir). Q.e.d., exemplarisch:

Maria_Fake News_überdurchschnittlich gesund 2
Die Welt, 16.01.2018