Von Roheit und Wahrheit

 

Eine Erstübersetzung aus City Journal.

Gedanken über Präsident Trumps jüngsten verbalen Sturm

Donald Trump

Andrew Klavan
12. 1. 2018

Nichts erregt bei Linken so viel Anstoß wie die Wahrheit. Weise darauf hin, dass Frauen und Männer unterschiedlich sind, dass schwarze Amerikaner einen überproportionalen Teil der Gewaltverbrechen begehen, dass die meisten Terroranschläge von Moslems begangen werden, und die Linken springen kollektiv mit offenem Mund auf, in fassungslosem Schock, wie Margaret Dumont bei einem Groucho Marx Witz. Rassismus! Sexismus! Phobie! Ich bin schockiert; schockiert, dass jetzt schon Fakten gesellschaftsfähig werden.

Natürlich ist niemand wirklich schockiert. Es ist einfach eine Form von Bullying. Die Linke hat unsere guten Manieren und unsere Gutmütigkeit vereinnahmt, um unseren Widerspruch gegen ihre schlechte Politik zum Verstummen zu bringen. Die Taktik dahinter ist, es als unhöflich und unmoralisch darzustellen, wenn jemand das Offensichtliche ausspricht.

Dieses Bullying ist höchst effektiv und sehr gefährlich. In England wurden in der Stadt Rotherham in den 2000ern mindestens 1.400 nicht-muslimische Mädchen, einige davon erst 11 Jahre alt, jahrelang brutal von muslimischen Immigranten vergewaltigt. Die Polizei und andere Behörden kehrten es unter den Teppich, denn sie hatten, mehreren Berichten zufolge, Angst, rassistisch genannt zu werden. Das muss man sich vorstellen: Polizisten wollten nicht rassistisch erscheinen, also schauten sie weg und ließen es zu, dass die Kinder ihrer Stadt vergewaltigt wurden. Dasselbe passiert in anderen englischen Städten und in ganz Europa. Und tatsächlich wurden die Karrieren von manchen, die den Mund aufgemacht haben, durch inszenierte Skandale ruiniert. Die Botschaft ist deutlich: es ist nicht nett, die Wahrheit zu sagen. Das tut man einfach nicht. Tu das nicht.

Hier, in den Staaten, hat das First Amendment bis jetzt altmodischen amerikanischen Großmäulern erlaubt, gegen das System zu kämpfen, wenn sie es geschafft haben, die Mediengiganten zu umgehen. Aber das Empire of Lies schlägt schnell zurück. Gerade erheben mehrere User Vorwürfe gegen Google/YouTube, gezielt konservative Stimmen zu zensieren, sie zu “fact-checken” und zu demonetarisieren. Versteckte Kameraaufnahmen, die das Project Veritas diese Woche veröffentlicht hat, zeigen, wie Twitter-Angestellte sich absprechen, Konservative auf ihrem System zu “shadow-bannen”. In den Universitäten sehen sich intelligente, konservative, wohlmeinende Redner wie Ben Shapiro, Charles Murray und Cristina Hoff-Somers gewalttätigen Protesten gegenüber, die sie zum Schweigen bringen sollen.

Kein einziger wichtiger Rechter versucht, jemanden auf der Linken zum Schweigen zu bringen. Die Linke hingegen versucht mit Hingabe, rechte Postionen zu ächten, zu blacklisten, und sogar zu kriminalisieren.

Da betritt Präsident Donald Trump die Bühne. Er ist ein unhöflicher, roher Typ. Er redet wie der Bauleiter auf einer Baustelle in Queens. Und weil er keine guten Manieren hat, verletzt er gedankenlos die Regeln, mit denen die Linke die denen einen Maulkorb verpasst, die mit ihnen nicht einer Meinung sind. Ich vergleiche Trump hier oft mit Randle Patrick McMurphy, dem lauten, ungehobelten Hilfsarbeiter aus Ken Keseys großartigem Roman Einer Flog Über das Kuckucksnest.  McMurphy  kommt in ein Irrenhaus, das von einem netten, lächelnden Albtraum einer Oberschwester namens Ratched kontrolliert wird. Während Schwester Ratched so tut, als sei sie der Inbegriff mütterlicher Fürsorge, ist sie in Wirklichkeit ein kastrierender, mundtot machender Tyrann. Ihre Regeln für gutes Benehmen, die angeblich für das Wohl aller sind, sind in Wirklichkeit ein Regelwerk der geistigen Sklaverei. Die ganzen offensichtlichen Charakterfehler McMurphys werden plötzlich, im Kontext ihrer Unterdrückung, heroisch. Nur sein streitlustiges Ignorieren dessen, was gute Manieren ausmacht, kann den samtenen Würgegriff ihres Regiments umstürzen.

Anstelle Schwester Ratched können Sie Hillary Clinton, CNN, die New York Times, die Yale University, Twitter und Google/YouTube – all die sanften Seelsorger des höflichen Schweigens und der erzwungenen Unaufrichtigkeit – lesen. Wenn Donald Trumps flegelhaftes Benehmen wie ein Bulle durch das gläserne Irrenhaus der Linken kracht – dann, gut so. Es wurde langsam Zeit.

Ich weiß nicht, was genau Trump diese Woche in einer Besprechung mit Senatoren des White House hinter geschlossenen Türen sagte. Anonyme Quellen sagen, dass er einige afrikanische Länder und Haiti “Dreckslöcher” (“shitholes”) genannt hat. Möglich, es klingt nach ihm. Wenn es darum geht, Trump zu attackieren, vergeuden unsere Journalisten keine Zeit damit, Fakten zu sammeln oder Quellen zu überprüfen. Wie Madonna, striken sie einfach eine Pose. Verschiedene Schwachköpfe in den Medien haben auf den angeblichen Kommentar reagiert, indem sie Trump als “Rassisten”, “Nazi”, “böse” und “Terroristen-Sympathisanten” bezeichnet haben.

(Mein erster Gedanke, als ich von der Bemerkung hörte, war: “Was für ein geschwätziges kleines Wiesel ist damit gleich zur Presse gerannt?” Aber nun gut, so bin ich nun mal.)

Seien wir ehrlich. Mache Länder sind Dreckslöcher. Zu behaupten, dass das rassistisch sei, ist rassistisch. Sie sind keine Dreckslöcher wegen der Hautfarbe ihrer Bewohner, sondern wegen schlechter Ideen, korrupter Regierungen, verlogener Religion, kaputter Kultur. Außerdem werden die meisten der Probleme dieser Länder an ihrer Spitze gemacht. Viele der Immigranten aus solchen kaputten Arenen werden zu guten Amerikanern – die, die aus dem Irland der Kartoffelpest der 1840er Jahre, einem Inbegriff von einem Drecksloch, kamen, bezeugen das.  Es braucht Achtsamkeit und Geschick, um die Guten von den Schlechten zu trennen.

Aus genau diesem Grund sind absurde Einwanderungsverfahren wie Familienzusammenführung, Verlosungen, und unüberprüfte Einreisen zutiefst zerstörerisch. Sie können zu genau dieser schlechten Auswahl führen, die ein Rotherham möglich gemacht haben. Trumps Vorschläge – Immigranten auf pro-amerikanische Ideale, und Qulifikationen, die unserem Land nützen werden, zu überprüfen – sind klug und vernünftig, und würden ganz offensichtlich ein besseres System darstellen, wenn sie umgesetzt würden.

Meine Haltung zu der Großen Drecksloch-Kontroverse von 2018 ist also: es ist mir egal, völlig egal. Es tut mir leid, dass erst jemand wie Trump kommen musste, um den Bann des Schweigens zu brechen, den die Linke uns auferlegt hat. Ich wünschte, jemand wie Ronald Reagan käme und würde dasselbe mit mehr Witz und Eleganz tun. Aber das war eine andere Kultur. Die Geschichte teilt die Karten aus, wir spielen nur mit ihnen. Trump ist, was wir haben.

All die Kraftausdrücke, all das verantwortungslose Gerede – mir ist es lieber, ein Mann redet wie ein Mann, ohne Angst vor den Schwester Ratcheds in den Medien und unter den Akademikern, als dass er durch ein System von guten Manieren kastriert und erstickt wird, das als eine Form der Unterdrückung missbraucht wird. Lieber unhöflich als still. Lieber Roheit als Lügen.

Wir haben die Auswirkungen der unkontrollierten Einwanderung auf Europa gesehen. Sie sind sehr, sehr schlecht. Tatsache ist: manche Länder sind Dreckslöcher. Ich möchte nicht, dass dieses eines von ihnen wird.

Anm.: Das Video, auf das der Autor sich bezieht mit “Versteckte Kameraaufnahmen, die das Project Veritas diese Woche veröffentlicht hat, zeigen, wie Twitter-Angestellte sich absprechen, Konservative auf ihrem System zu “shadow-bannen”:

Mixy-mix today!

Was man wohl als den derzeit rassistischsten Clip im Web bezeichnen darf, stammt vom kanadischen Staatsfernsehen.
Was ist eigentlich so schlimm daran, dass die Menschen unterschiedlich aussehen?
Man muss sich mal vorstellen, Europäer würden so einen Clip drehen und Igbo auffordern, sich zu “mixy-mixen”, damit sie nicht mehr so dunkel aussehen, sondern endlich “beige” werden.
Es ist schon oft darauf hingewiesen worden, wie seltsam einfältig die  “Vielfalt” von linken Ideologen ist. Und wie uns ihre sauertöpfischen Mienen

beige-horizon-standbild-1
“Beige power beige power, mixy-mix arousin’, gonna look the same in the year 3000”

wohl sagen wollen, ist es ihnen auch ernst. Der ganze Clip verbreitet so viel Ausgelassenheit wie eine Abteilungsfeier im Finanzamt.

Wake-up call for the alt-right: a beige horizon is inevitable | 22 Minutes (Youtube Link)
Quelle: CBC Kanada, 22 Minutes mit Shaun Majumder, 30.11.2016

Natürlich kann  nichts die Aufforderung “Blanda Upp” (Mischt euch) vom schwedischen Staatsfernsehen schlagen, aber das läuft außer Konkurrenz, da es von 2010 ist. Schweden war schon immer Vorreiter.

Übersetzung:

BrauneBeiger Horizont

Leute, es ist unvermeidlich, ein beiger Horizont,
Braun trifft weiß, zwecklos, sich zu verstellen.
Leute machen whoopee, farbblind vor Liebe
genetisch kreuz und quer, vergessen, ‘nen “Handschuh” anzuziehen.
Upps!

Das war’s, Generationen-Infusion
Schau, wie die Reinrassigen die Oberhand verlieren.
Rein- was?! Das ist eine Lüge, frag’ Deine DNA!
Wir mixen und matchen seit Urzeiten!

Beige Power, beige Power, mixy-mix erregend
Wir werden alle gleich aussehen im Jahre 3000.
Beige Power, beige Power, ihr legt uns nicht mit Hass rein,
das hier ist Kanada, Alter, wir sind schon großartig!

Also hör zu Alt Right Überlegenheits-Nazi,
das wird nichts, Du wirst enttäuscht.
Also umarme das Beige, mixy-mix noch heute,
ob Du straight bist oder schwul, steck den Hass weg!

Beige Power, beige Power, mixy-mix erregend
wir werden alle gleich aussehen im Jahre 3000.
Beige Power, beige Power, ihr legt uns nicht mit Hass rein,
das hier ist Kanada, Alter, wir sind schon großartig!

Also ihr ganzen gemischtrassigen Schönheiten, steht auf, steht auf!
Ihr Chonkies in da house, steht auf!
Mexi-Juden reparieren euer Haus.
Biener Schnitzels [sic!] guten Tag – buenas dias.
McWops rollen Dir die Felgen auf – Deinem Fiat!
Rasta Fazoul dreh’ mir einen Joint!

Ich hoffe, Sie hören zu, Herr Trump!
Und Herr Bannon kommt besser auch in den Club.
Denn es wird Zeit, Eure Ärsche von Eurem Goldturm herab zu bewegen.
Sei kein fader Mitläufer, fühle die beige Power!
Yeah

Friede und Linsen, Leute.
(Applaus)