Warum sollte das Recht auf freie Rede über dem Recht anderer, sich nicht verletzt zu fühlen, stehen?

Dieser paar Minuten haben das Stück zum Klassiker.

Nach 22 Minuten aggressiven Kreuzverhörs kommt die Interviewerin schließlich darauf zu sprechen, dass Peterson sagte, er werde sich nicht von einem Gesetz (Bill C-16) vorschreiben lassen, welche Wörter er benutzt, und fragt ihn:

– “Warum sollte Ihr Recht auf freie Rede über dem Recht einer Transperson stehen, sich nicht verletzt zu fühlen?”

– “Weil man, um denken zu können, das Risiko eingehen muss, verletzend zu sein. Schauen Sie sich doch unsere Konversation jetzt an. Sie sind offensichtlich bereit, das Risiko einzugehen, mich zu verletzen, um die Wahrheit herauszufinden.
Warum sollten Sie das Recht haben? Es ist ziemlich unangenehm.”

–  (sprachlos) 

Man kann bei 22:10 einsteigen, aber das ist natürlich ein wenig, als springt man bei einem Krimi gleich zur Auflösung. Das Interview ist auch als Anleitung interessant – how to handle yourself like a boss in a hostile interview, kommentiert ein Zuschauer.

Jordan B. Peterson im Interview auf Channel 4 news

Germany On The Couch

Auf dem Youtube-Kanal der Achse des Guten kann man gerade ein paar ziemlich maulige Kommentare lesen. Um die 300 upvotes im Verhältnis zu 100 downvotes ist auch ungewöhnlich. Was erregt manche Gemüter so? Das Video von Orit Arfa, Dr. Orit: Three Steps to Overcoming Holocaust Guilt.

Arfa schlägt augenzwinkernd vor, statt Mahnmale zu bauen und unüberprüft hunderttausende von Fremden ins Land zu lassen, könnten die Deutschen, die unter Holocaust Schuldgefühlen leiden, doch etwas viel Einfacheres machen: Hug A Jew.

Neben vielen freundlichen Kommentaren  gibt das Manchem – wobei das bei einem Youtube-Video natürlich keine Achse-Leser sein müssen – auch das Stichwort für Empörung vor: es gibt keine Erbschuld!, Es ist doch nicht meine Schuld, was vor 70 Jahren…

Ja ja, geschenkt.

Natürlich gibt es keine Erbschuld. Behauptet Arfa doch auch nicht. Ihr Video spricht von einem Holocaust Schuldgefühl. Wer so ein Gefühl nicht empfindet, ist erstens gar nicht gemeint.

guilt

Zweitens kann man nun schwer abstreiten, dass im großen Rahmen etwas im Argen liegt, wenn unsere Medien und Politiker ungeniert den Holocaust bemühen, um politische Entscheidungen im Hier und Heute als alternativlos darzustellen.

Und zuguterletzt möchte man sich ja doch mit den schönen Aspekten der deutschen Kultur und Vergangenheit, zum Beispiel den Gebrüdern Grimm, identifizieren. Die wurden zumindest am häufigsten nach Özoguz’ Behauptung, es gäbe keine spezifisch deutsche Kultur, genannt.

Natürlich kann man auch von sich weisen, dass man als Individuum überhaupt in irgendeiner Weise mit der Vergangenheit in einem Kontinuum stehen soll. Das wäre aber keine konservative Position, sondern extremer Nihilismus, und dann soll man doch zumindest so konsequent sein und auch nichts mit den Gebrüdern Grimm zu tun haben wollen.

 

Wir bekommen eine Stadt geschenkt

Anlässlich der von Innenminister De Maizière verkündeten Zahlen von 2017, und der GroKo-Obergrenze von 220.000 (von der Schulz im Nachhinein sowieso nichts gewusst haben will), weisen momentan verschiedene Autoren darauf hin, dass 220.000 ungefähr einer neuen Großstadt pro Jahr entspricht.
Auf den Irrwitz, den dies alleine für Verwaltung und Infrastruktur bedeutet, hätte man öffentlich schon letztes Jahr, als die CSU eine Obergrenze in dieser Höhe verlangte, aufmerksam machen können. Damit, hier ein Problem zu konstatieren, ist es aber nicht getan. Es bleibt auch die Frage, was Migranten dem Land überhaupt bringen, und was diversity denn für die Menschen, die so divers zusammenleben sollen, bedeutet.

This is Fine Original

Katharina Szabo kommentiert ironisch auf der Achse des Guten:

Um den jetzigen Status quo in Sachen innere Sicherheit, Verwaltung, öffentlicher Verkehr, Wohnraum, Bildung, Gesundheitsversorgung, Straßenverkehr usw. zu erhalten und problemlos 220.000 Migranten pro Jahr nicht nur zu integrieren, sondern sie zu behausen, zu beschulen, sie zu ernähren und sie im Krankheitsfall zu versorgen, müssen wir also lediglich Folgendes tun:
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Von Roheit und Wahrheit

 

Eine Erstübersetzung aus City Journal.

Gedanken über Präsident Trumps jüngsten verbalen Sturm

Donald Trump

Andrew Klavan
12. 1. 2018

Nichts erregt bei Linken so viel Anstoß wie die Wahrheit. Weise darauf hin, dass Frauen und Männer unterschiedlich sind, dass schwarze Amerikaner einen überproportionalen Teil der Gewaltverbrechen begehen, dass die meisten Terroranschläge von Moslems begangen werden, und die Linken springen kollektiv mit offenem Mund auf, in fassungslosem Schock, wie Margaret Dumont bei einem Groucho Marx Witz. Rassismus! Sexismus! Phobie! Ich bin schockiert; schockiert, dass jetzt schon Fakten gesellschaftsfähig werden.

Natürlich ist niemand wirklich schockiert. Es ist einfach eine Form von Bullying. Die Linke hat unsere guten Manieren und unsere Gutmütigkeit vereinnahmt, um unseren Widerspruch gegen ihre schlechte Politik zum Verstummen zu bringen. Die Taktik dahinter ist, es als unhöflich und unmoralisch darzustellen, wenn jemand das Offensichtliche ausspricht.

Dieses Bullying ist höchst effektiv und sehr gefährlich. In England wurden in der Stadt Rotherham in den 2000ern mindestens 1.400 nicht-muslimische Mädchen, einige davon erst 11 Jahre alt, jahrelang brutal von muslimischen Immigranten vergewaltigt. Die Polizei und andere Behörden kehrten es unter den Teppich, denn sie hatten, mehreren Berichten zufolge, Angst, rassistisch genannt zu werden. Das muss man sich vorstellen: Polizisten wollten nicht rassistisch erscheinen, also schauten sie weg und ließen es zu, dass die Kinder ihrer Stadt vergewaltigt wurden. Dasselbe passiert in anderen englischen Städten und in ganz Europa. Und tatsächlich wurden die Karrieren von manchen, die den Mund aufgemacht haben, durch inszenierte Skandale ruiniert. Die Botschaft ist deutlich: es ist nicht nett, die Wahrheit zu sagen. Das tut man einfach nicht. Tu das nicht.

Hier, in den Staaten, hat das First Amendment bis jetzt altmodischen amerikanischen Großmäulern erlaubt, gegen das System zu kämpfen, wenn sie es geschafft haben, die Mediengiganten zu umgehen. Aber das Empire of Lies schlägt schnell zurück. Gerade erheben mehrere User Vorwürfe gegen Google/YouTube, gezielt konservative Stimmen zu zensieren, sie zu “fact-checken” und zu demonetarisieren. Versteckte Kameraaufnahmen, die das Project Veritas diese Woche veröffentlicht hat, zeigen, wie Twitter-Angestellte sich absprechen, Konservative auf ihrem System zu “shadow-bannen”. In den Universitäten sehen sich intelligente, konservative, wohlmeinende Redner wie Ben Shapiro, Charles Murray und Cristina Hoff-Somers gewalttätigen Protesten gegenüber, die sie zum Schweigen bringen sollen.

Kein einziger wichtiger Rechter versucht, jemanden auf der Linken zum Schweigen zu bringen. Die Linke hingegen versucht mit Hingabe, rechte Postionen zu ächten, zu blacklisten, und sogar zu kriminalisieren.

Da betritt Präsident Donald Trump die Bühne. Er ist ein unhöflicher, roher Typ. Er redet wie der Bauleiter auf einer Baustelle in Queens. Und weil er keine guten Manieren hat, verletzt er gedankenlos die Regeln, mit denen die Linke die denen einen Maulkorb verpasst, die mit ihnen nicht einer Meinung sind. Ich vergleiche Trump hier oft mit Randle Patrick McMurphy, dem lauten, ungehobelten Hilfsarbeiter aus Ken Keseys großartigem Roman Einer Flog Über das Kuckucksnest.  McMurphy  kommt in ein Irrenhaus, das von einem netten, lächelnden Albtraum einer Oberschwester namens Ratched kontrolliert wird. Während Schwester Ratched so tut, als sei sie der Inbegriff mütterlicher Fürsorge, ist sie in Wirklichkeit ein kastrierender, mundtot machender Tyrann. Ihre Regeln für gutes Benehmen, die angeblich für das Wohl aller sind, sind in Wirklichkeit ein Regelwerk der geistigen Sklaverei. Die ganzen offensichtlichen Charakterfehler McMurphys werden plötzlich, im Kontext ihrer Unterdrückung, heroisch. Nur sein streitlustiges Ignorieren dessen, was gute Manieren ausmacht, kann den samtenen Würgegriff ihres Regiments umstürzen.

Anstelle Schwester Ratched können Sie Hillary Clinton, CNN, die New York Times, die Yale University, Twitter und Google/YouTube – all die sanften Seelsorger des höflichen Schweigens und der erzwungenen Unaufrichtigkeit – lesen. Wenn Donald Trumps flegelhaftes Benehmen wie ein Bulle durch das gläserne Irrenhaus der Linken kracht – dann, gut so. Es wurde langsam Zeit.

Ich weiß nicht, was genau Trump diese Woche in einer Besprechung mit Senatoren des White House hinter geschlossenen Türen sagte. Anonyme Quellen sagen, dass er einige afrikanische Länder und Haiti “Dreckslöcher” (“shitholes”) genannt hat. Möglich, es klingt nach ihm. Wenn es darum geht, Trump zu attackieren, vergeuden unsere Journalisten keine Zeit damit, Fakten zu sammeln oder Quellen zu überprüfen. Wie Madonna, striken sie einfach eine Pose. Verschiedene Schwachköpfe in den Medien haben auf den angeblichen Kommentar reagiert, indem sie Trump als “Rassisten”, “Nazi”, “böse” und “Terroristen-Sympathisanten” bezeichnet haben.

(Mein erster Gedanke, als ich von der Bemerkung hörte, war: “Was für ein geschwätziges kleines Wiesel ist damit gleich zur Presse gerannt?” Aber nun gut, so bin ich nun mal.)

Seien wir ehrlich. Mache Länder sind Dreckslöcher. Zu behaupten, dass das rassistisch sei, ist rassistisch. Sie sind keine Dreckslöcher wegen der Hautfarbe ihrer Bewohner, sondern wegen schlechter Ideen, korrupter Regierungen, verlogener Religion, kaputter Kultur. Außerdem werden die meisten der Probleme dieser Länder an ihrer Spitze gemacht. Viele der Immigranten aus solchen kaputten Arenen werden zu guten Amerikanern – die, die aus dem Irland der Kartoffelpest der 1840er Jahre, einem Inbegriff von einem Drecksloch, kamen, bezeugen das.  Es braucht Achtsamkeit und Geschick, um die Guten von den Schlechten zu trennen.

Aus genau diesem Grund sind absurde Einwanderungsverfahren wie Familienzusammenführung, Verlosungen, und unüberprüfte Einreisen zutiefst zerstörerisch. Sie können zu genau dieser schlechten Auswahl führen, die ein Rotherham möglich gemacht haben. Trumps Vorschläge – Immigranten auf pro-amerikanische Ideale, und Qulifikationen, die unserem Land nützen werden, zu überprüfen – sind klug und vernünftig, und würden ganz offensichtlich ein besseres System darstellen, wenn sie umgesetzt würden.

Meine Haltung zu der Großen Drecksloch-Kontroverse von 2018 ist also: es ist mir egal, völlig egal. Es tut mir leid, dass erst jemand wie Trump kommen musste, um den Bann des Schweigens zu brechen, den die Linke uns auferlegt hat. Ich wünschte, jemand wie Ronald Reagan käme und würde dasselbe mit mehr Witz und Eleganz tun. Aber das war eine andere Kultur. Die Geschichte teilt die Karten aus, wir spielen nur mit ihnen. Trump ist, was wir haben.

All die Kraftausdrücke, all das verantwortungslose Gerede – mir ist es lieber, ein Mann redet wie ein Mann, ohne Angst vor den Schwester Ratcheds in den Medien und unter den Akademikern, als dass er durch ein System von guten Manieren kastriert und erstickt wird, das als eine Form der Unterdrückung missbraucht wird. Lieber unhöflich als still. Lieber Roheit als Lügen.

Wir haben die Auswirkungen der unkontrollierten Einwanderung auf Europa gesehen. Sie sind sehr, sehr schlecht. Tatsache ist: manche Länder sind Dreckslöcher. Ich möchte nicht, dass dieses eines von ihnen wird.

Anm.: Das Video, auf das der Autor sich bezieht mit “Versteckte Kameraaufnahmen, die das Project Veritas diese Woche veröffentlicht hat, zeigen, wie Twitter-Angestellte sich absprechen, Konservative auf ihrem System zu “shadow-bannen”:

“Zum Glück für uns wollen all diese Leute nach Deutschland.”

Im Atlas von Frau Merkel sind Syrien und Nordafrika die Nachbarn von Deutschland. Hier sind neun sehenswerte, unaufgeregte Minuten aus einem Land, das es gar nicht gibt – (Transkript unten)

Bulgarisches Fernsehen über Flüchtlingskrise (Youtube Link). Danke an Vladtepesblog für das Untertiteln auf Deutsch.

Hier der vollständige Text:

Lassen Sie uns auch Herrn Bardarov hören, der unserer Diskussion bislang still zugehört hat, von der Höhe seiner Warte aus, als Mann des geschriebenen Wortes, eines Demographen, wie er diesen Prozess sieht – eine gewöhnliche Flüchtlingskrise, oder einen Wechsel der Zivilisation, und was können wir, Bulgaren, über uns selbst lernen aus dieser Krise?

Bardarov: Meiner Meinung nach beobachten wir seit dem Beginn des 21. Jahrhunderts globale Veränderungen, und das ist nicht irgendein vorübergehendes Phänomen.
Was mich verblüfft sind andere Prozesse: dass Europa sich unvorbereitet für diese Flüchtlingswelle gezeigt hat, in Anbetracht der Daten der UN und von Eurostat, die ich vor vier Jahren für meine Monographie — ”Immigration, Konflikte und Transformation von Identitäten in der EU”. Die UN haben schon 2007 eine Tabelle veröffentlicht, die 1,5 Millionen Immigranten pro Jahr vorhersagt, 1,2 Millionen aus Asien und 377.000 aus Afrika jedes Jahr.

Wenn dies wirklich jedes Jahr geschieht, wenn es so viele wie letztes Jahr sind,
dann bedeutet dies, dass es Mitte des Jahrhunderts ungefähr 60 Millionen neue Immigranten sind, und zusammen mit denen, die schon auf dem Kontinent leben, und ihrer hohen Geburtenrate, ergibt das ungefähr 100 Millionen Mitte des 21. Jahrhunderts. Wir werden also tatsächlich Zeugen eines globalen Wandels.

“…dass es Mitte des Jahrhunderts ungefähr 60 Millionen neue Immigranten sind, und zusammen mit denen, die schon auf dem Kontinent leben, und ihrer hohen Geburtenrate, ergibt das ungefähr 100 Millionen Mitte des 21. Jahrhunderts”

Es ist nicht ohne Beispiel in der Weltgeschichte — man muss sich nur die Völkerwanderung vor Augen führen, als die antike Welt von barbarischen Stämmen besiedelt wurde, oder die Besiedlung der Neuen Welt durch Europäer im 19. und 20. Jahrhundert. Es gab also oft die Ersetzung von Bevölkerungen an unterschiedlichen Orten der Welt.

Dies ist tatsächlich eine Bedrohung aus der Perspektive Europas und des Christentums, aber es ist ein Vorgang, den es so schon gab, und der Kausalzusammenhängen unterworfen ist — das Kolonialsystem, die unterdrückte Entwicklung dieser Territorien… Ich denke auch, dass dieser Migrationsdruck anhalten wird, um den Druck aus Afrika noch gar nicht zu erwähnen, der noch nicht ganz entfesselt ist —

Sie haben bislang über asiatische Länder gesprochen. Die Situation in Afrika —

Bardarov: Ich will Uganda als Beispiel nehmen – es hatte 2001 eine Bevölkerung von 24 Millionen und sieht sich Trinkwasserknappheit gegenüber. Die UN sagt ein Bevölkerungswachstum von 302% bis 2050 voraus.
Ich habe die Demographie-Abteilung der UN kontaktiert, denn als ich diese Zahl sah, dachte ich, das sei unmöglich — 302%. Sie antworteten mir, dass die Zahl korrekt sei — sie werden Mitte des Jahrhunderts 100 Millionen sein. —

Uganda? Von 24 auf…? —

Bardarov: 100, in nur 50 Jahren. Und sie sehen sich jetzt einer Trinkwasserknappheit gegenüber. Was wird geschehen?!  Dieses sind also wirklich globale… —

Die afrikanische Route führt vor allem durch Italien?

Bardarov: Durch Italien und durch Spanien. Gibraltar und Malta auch.

Wir werden auf dieses Thema gleich zurück kommen.
Nun werden wir die “Kleine Geschichte” eines Postboten sehen, der im Dorf Golyam Dervent lebt, an unserer Südgrenze [mit der Türkei] ganz am äußersten Rande der Europäischen Union —ein Dorf, das sich in den letzten Jahren an die sich wandelnden Gesichter der Flüchtlinge gewöhnt hat. [Der Einspieler ist nicht im Clip]
Ein sehr interessantes Zeugnis von den Menschen in einem kleinen Dorf in der EU.
Ich würde gerne Ihren Kommentar hören, Herr Bezlov.

Bezlov: Meine Gedanken sind, dass, wie Sie sehen, der normale Mensch nicht feindselig ist, er meint es gut, in vielerlei Hinsicht.
Das Problem ist der übliche Ruf “Nach Sofia”. Dort liegt das Risiko, denn die beidseitigen Vorfälle zwischen sowohl Nationalisten als auch Migranten ereigneten sich in Sofia.Dort können wir wirkliche Konflikte beobachten, die, über längere Sicht… Nun, wir haben über das Thema Zusammenstoß der Zivilisationen gesprochen —Genauer gesagt, die islamische Demographie, die in vielerlei Hinsicht… Was jetzt geschieht hat nicht 2013 begonnen, auch nicht mit der Syrienkrise 2011. Dies ist die Politik der islamischen Staaten Europa gegenüber seit Ende der 80er Jahre.

“Was jetzt geschieht hat nicht 2013 begonnen, auch nicht mit der Syrienkrise 2011. Dies ist die Politik der islamischen Staaten Europa gegenüber seit Ende der 80er Jahre.”

Aber die Veränderung, die sichtbare Veränderung – und übrigens, das ist 2015 innerhalb eines Monates geschehen in Deutschland — von 65% Zustimmung, Umfragen zufolge, von “Willkommen” zu einer deutlichen Veränderung in die entgegengesetzte Richtung, –

Und der Aufstieg der äußeren Rechten.

Bezlov: Was also in Deutschland passiert ist, und nicht nur in Deutschland, auch in Schweden und überall in Nord- und Westeuropa, hat die Situation völlig verändert, und ich denke, dass, leider… Konflikte zu erwarten sind dort, wo die Zivilisationen aufeinander stoßen, und wir sind einer dieser Orte an der Bruchlinie.

“ich denke, dass, leider Konflikte zu erwarten sind dort, wo die Zivilisationen aufeinander stoßen, und wir sind einer dieser Orte an der Bruchlinie.”

Lassen Sie uns Herrn Bardarovs Erwartungen hören. Wie wird dies die bulgarische Gesellschaft betreffen?

Bardarov: Ich denke, dass die Bulgaren insgesamt die toleranteste ethnische Gruppe auf dem Balkan sind, basierend auf der Demographie, und auf den Umfragen, die ich durchgeführt habe.

Sind sie das, immer noch?

Bardarov: Ja, immer noch. Ich stimme völlig zu, dass normale Leute nicht negativ eingestellt sind, es ist nur so, dass, unter viel höherem Migrationsdruck, und der Eskalation von Konfliktsituationen, sich diese Einstellung ändern wird.
Auch ich erwarte leider Konflikte und Zusammenstöße. Es gibt viele in Europa, leider – was in Köln in der Silvesternacht geschehen ist, ist noch nie dagewesen, aus dieser Perspektive verheißt die Zukunft also nichts Gutes.

Zuletzt, eine Frage an unsere Sicherheitsexperten. Wissen Sie, wie hoch die Gebühr für die Durchreise durch Bulgarien ist?

Ich kann Ihnen sagen, was die afghanischen Migranten… — Sie zahlen oft in Istanbul oder Kabul, um nach Deutschland gebracht zu werden.

Ich habe mit afghanischen Migranten in …

— diese paar hundert Euro, die der Schlepper bekommt, oder zahlt, um das Land zu durchqueren, ist Teil des “Pakets”. Die Flüchtlinge zahlen nicht an der Grenze.

Zu Ihrer Information, und für die Zuschauer, die Migranten in der Innenstadt von Belgrad, die dort fest sitzen, weil Ungarn die Grenze blockiert, ich habe mit vielen von ihnen gesprochen, sie sind alle zwischen 17 und 22 Jahren alt — nicht einer war älter, ich konnte niemanden finden, der 25 oder 27 war. Keine einzige Frau, obwohl ich zwei Tage dort war. Sie alle sagten, dass sie 10.000 US Dollar gezahlt hatten, um von Afghanistan nach Serbien zu gelangen, 2.000 davon in Bulgarien. 

Das ist die Gebühr, mehr oder weniger. Es gibt jedoch auch noch eine andere Version — die, die nicht zahlen können, schmuggeln Drogen.

Es gab diese Versuche, aber das schafft andere Risiken, die Schlepper selbst finden es riskant, die Strafen sind ganz anders; darum glaube ich, dass es diese Versuche nicht mehr gibt.

Bezlov: Der große Unterschied ist, dass man in dem einen Fall für 15 oder 10 Jahre ins Gefängnis gehen kann, und in dem anderen mit Auflagen davonkommt.

Es hat sich herausgestellt, dass sie Sachen bei sich trugen die wie Drogen aussahen, so dass sie festgehalten werden konnten…

Die Risiken der Zukunft, einem Kriminologen zufolge—

Bezlov: Nun, für mich ist es nicht so sehr das kriminelle, sondern das soziale Risiko, das viel größer ist.

Denn wenn Sie, wie zum Beispiel in Schweden, 300.000 Leute aus einer völlig unterschiedlichen Kultur haben, wie der islamischen, die, nebenbei gesagt, dem Staat gegenüber feindselig eingestellt ist — die islamische Familie will nicht, dass ihre Mitglieder, die Kinder, mit dem Staat kooperieren.

“…für mich ist es nicht so sehr das kriminelle, sondern das soziale Risiko, das viel größer ist. Denn wenn Sie, wie zum Beispiel in Schweden, 300.000 Leute aus einer völlig unterschiedlichen Kultur haben, wie der islamischen, die, nebenbei gesagt, dem Staat gegenüber feindselig eingestellt ist. Wenn Sie eine solche Kultur haben — 300.000 in einer Bevölkerung von neun Millionen – Ich meine, das Risiko ist enorm.”

Wenn Sie eine solche Kultur haben — 300.000 in einer Bevölkerung von neun Millionen,

Angesichts des Geburtentrends, den Herr Bardarov beschrieben hat —

Bezlov: Ja. Ich meine, das Risiko ist enorm.

Zum Glück für uns wollen all diese Leute, wie Sie sehen, nach Deutschland.
Das Problem ist, wenn sie stecken bleiben. Wir haben das beobachtet, wenn sie stecken bleiben, sogar vor 2013.

Wir werden über das soziale Risiko wahrscheinlich ein andermal diskutieren.

Danke, dass Sie hier waren.

Danke, dass Sie dieser Konversation nicht ausgewichen sind. Das ist alles für heute. Um uns nicht dem Vorwurf auszusetzen, dieses extrem sensible Thema für unsere Gesellschaft zu manipulieren, überlassen wir es Ihnen, Ihre Schlussfolgerungen zu ziehen. Bis zum nächsten Wochenende.

 

Maria wollte sich nur waschen

Dieser FB-Kommentar unter einem Artikel der F.A.Z. zum Sexualmord an Maria Ladenberger zeugt mit seinem Kitsch und seiner Empathie für den Täter von der emotionalen und geistigen Unreife der “Refugees Welcome” Fraktion:

Schwer vorstellbar, dass das tatsächlich eine Mitarbeiterin irgendeines “Flüchtlingsvereins Freiburg” geschrieben haben soll.
Der erotische Unterton dieser detailfreudigen Fantasie ist irgendwie verstörend. Immerhin ist ein Mensch auf ziemlich ekelhafte Art und Weise umgebracht worden.

“Ja, auch Flüchtlinge wissen, was Liebe ist und haben davon manchmal mehr zu geben als die rechten Hetzer überall! Vermutlich wollte sich Maria dann einfach waschen mit dem Flüchtling. Dieser konnte nicht schwimmen und Maria ist im dunklen Wasser ausgerutscht und bei der Kälte oder anderen Umständen leider ertrunken! Der Flüchtling hatte einfach unglaubliche  Angst in einem fremden Land sich an die Polizei zu wenden. […] Deshalb hat der arme junge Mann mit dem Wissen jeden Tag leben müssen, bis zu seiner Verhaftung. Er wird Todesangst haben und auch genau deshalb nichts sagen. Weil er von euch und den ganzen anderen Hetzern schon vorverurteilt wurde.”

Vorverurteilt. Ja; wenn wir nur zuhören würden. Es war alles ganz anders. Der junge Mann leidet. Ihr versteht das nicht.

Mir ist in den letzten 12 Monaten schon mehrmals aufgefallen, dass es Frauen gibt, die ein merkwürdig zartfühlendes Verhältnis zu Mördern haben, z.B. Flüchtlingshelferin Simone Barrientos, die den Axt-Jihadi von Würzburg als “Jungen” bezeichnet (Mitschnitt von ihrem Interview in der Tagesschau auf Youtube hier) und ihn gerne gefragt hätte, “was passiert ist”.

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“Bin auch ganz traurig darüber, dass der Junge tot ist.”

Ein Youtube-Nutzer kommentierte unter dem Beitrag: “We know what happened.

Mixy-mix today!

Was man wohl als den derzeit rassistischsten Clip im Web bezeichnen darf, stammt vom kanadischen Staatsfernsehen.
Was ist eigentlich so schlimm daran, dass die Menschen unterschiedlich aussehen?
Man muss sich mal vorstellen, Europäer würden so einen Clip drehen und Igbo auffordern, sich zu “mixy-mixen”, damit sie nicht mehr so dunkel aussehen, sondern endlich “beige” werden.
Es ist schon oft darauf hingewiesen worden, wie seltsam einfältig die  “Vielfalt” von linken Ideologen ist. Und wie uns ihre sauertöpfischen Mienen

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“Beige power beige power, mixy-mix arousin’, gonna look the same in the year 3000”

wohl sagen wollen, ist es ihnen auch ernst. Der ganze Clip verbreitet so viel Ausgelassenheit wie eine Abteilungsfeier im Finanzamt.

Wake-up call for the alt-right: a beige horizon is inevitable | 22 Minutes (Youtube Link)
Quelle: CBC Kanada, 22 Minutes mit Shaun Majumder, 30.11.2016

Natürlich kann  nichts die Aufforderung “Blanda Upp” (Mischt euch) vom schwedischen Staatsfernsehen schlagen, aber das läuft außer Konkurrenz, da es von 2010 ist. Schweden war schon immer Vorreiter.

Übersetzung:

BrauneBeiger Horizont

Leute, es ist unvermeidlich, ein beiger Horizont,
Braun trifft weiß, zwecklos, sich zu verstellen.
Leute machen whoopee, farbblind vor Liebe
genetisch kreuz und quer, vergessen, ‘nen “Handschuh” anzuziehen.
Upps!

Das war’s, Generationen-Infusion
Schau, wie die Reinrassigen die Oberhand verlieren.
Rein- was?! Das ist eine Lüge, frag’ Deine DNA!
Wir mixen und matchen seit Urzeiten!

Beige Power, beige Power, mixy-mix erregend
Wir werden alle gleich aussehen im Jahre 3000.
Beige Power, beige Power, ihr legt uns nicht mit Hass rein,
das hier ist Kanada, Alter, wir sind schon großartig!

Also hör zu Alt Right Überlegenheits-Nazi,
das wird nichts, Du wirst enttäuscht.
Also umarme das Beige, mixy-mix noch heute,
ob Du straight bist oder schwul, steck den Hass weg!

Beige Power, beige Power, mixy-mix erregend
wir werden alle gleich aussehen im Jahre 3000.
Beige Power, beige Power, ihr legt uns nicht mit Hass rein,
das hier ist Kanada, Alter, wir sind schon großartig!

Also ihr ganzen gemischtrassigen Schönheiten, steht auf, steht auf!
Ihr Chonkies in da house, steht auf!
Mexi-Juden reparieren euer Haus.
Biener Schnitzels [sic!] guten Tag – buenas dias.
McWops rollen Dir die Felgen auf – Deinem Fiat!
Rasta Fazoul dreh’ mir einen Joint!

Ich hoffe, Sie hören zu, Herr Trump!
Und Herr Bannon kommt besser auch in den Club.
Denn es wird Zeit, Eure Ärsche von Eurem Goldturm herab zu bewegen.
Sei kein fader Mitläufer, fühle die beige Power!
Yeah

Friede und Linsen, Leute.
(Applaus)